Seit 1997 gibt es nun die RIVERBOAT GAMBLERSum Sänger Mike Wiebe und mit „Underneath the Owl“ ist wohl zum ultimativen Schlag ausgeholt worden. Denn mit der unbändigen Gewalt und dertrotzdem unglaublich einnehmenden Art und Weise wie hier los gebrettert wird, gehört den Gamblers der Thron, denn Green Day schon lange wegen Verkalkung und Verschmalzung verlassen mussten und den sie sich aktuell vielleicht nur noch mit BILLY TALENT teilen müssen. Auch wenn die Texaner natürlich mehr Sand und Punkrock im Getriebe haben als alle anderen, die in der selben Schlange stehen.
Die RIVERBOAT GAMBLERS sind auf „Underneath the Owl“ dort angekommen, wo man sie sich noch vor ein paar Jahren im Jugendclub eigentlich nicht hingewünscht hätte, nämlich ganz oben im Punkrockgeschäft, das zeigt auch die massive, mediale Unterstützung durch Plattenfirma und Vertrieb, aber auch der reifere Umgang mit Text und Kompositionen. Und: Wer will sich da beschweren, denn der Erfolg gehört mal wieder den Tüchtigen und jetzt darf die Bandeben in einem Atemzug mit mit Alkaline Trio, Rocket From The Crypt, Rancid oder Against Me genannt werden und wir hoffen, dass sie das auch auf Deutschen Bühnen bestätigt. Selbst der balladesquen, countryeskenEinschlag von „The Tearjerker“, der zwar bedenklich Nahe an eine GREEN DAY Schmalzhymne heranreicht, passt bei den RIVERBOAT GAMBLERS so sehr ins Konzept, das für alle elf Songs die volle Punktzahl absolutfällig ist!!
Trackliste:
1. Dissdissdisskisskisskiss 1:52
2. A choppy yet sincere apology 3:20
3. Catastrophe 3:16
4. Alexandria 2:35
5. Pilgrims in an unholy land 3:46
6. Sleepless 3:55
7. Robots may break your heart 3:39
8. The tearjerker 3:34
9. Keep me from drinking 3:15
10. Steer clear 3:34
11. Victory lap 4:17