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THEM CROOKED VULTURES - s/t


11.11.09
THEM CROOKED VULTURES - s/t, Album-Review auf triggerfish.de
 
Label:
Rca Int. / Sony Music
 
Vö:
13.11.2009
 
Format:
CD/ LP
 
Links:
  
 
Bewertung

Redaktion:
5
 
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Illustre Skatrunde
Im Vorfeld wurde heftig die Werbetrommel gerührt. Okay, es ist ja auch Aufmerksamkeit angesagt, wenn sich zwei der erfolgreichsten Tausendsassas der alternativ-rockigen Musikszene, die sich in den letzten fünfzehn Jahren permanent hervorgetanan haben, mit einem wahren Altmeister des Rock 'n' Roll zusammentun. Die Rede ist natürlich von, und muss hier der vollständigkeit halber, nochmal wiederholt werden: FOO FIGHTERS-Frontmann Dave Grohl (Schlagzeug, Backing Vocals), QUEENS OF THE STONE-AGE-Mastermind Joshua Homme (Gitarre, Gesang) und LED ZEPPELIN-Bassist John Paul Jones (Bass, Keyboards, Backing Vocals).

Interessant ist vor allem, das die beiden Amis, die sich schon länger kennen und auch schon zusammen arbeiteten, Jones ins Boot holen konnten. Dieser hat zwar sehr umtriebig nach Led Zeppelin weitergearbeitet und zahlreiche Bands produktionstechnisch und kompositorisch beraten und auch selber in einigen Projekten mitgespielt hat, die sehr unterschiedliche Genres bedienten, die großen Auftritte jedoch eher vermieden. Die Zusammenarbeit mit Grohl bahnte sich schon 2005 beim Erfolgsalbum "In You Honor" an. Und nachdem die Zep-Reunion 2007 durch, was auch immer ins Stocken, geriet, war die Bahn frei.

Man hört dem Album an, das da drei ausgefuchste Komponisten und Soundtüftler am werkeln waren, die, wie ich vermute, mit Leidenschaft zahlreiche Ideen, Rhythmen, Bassläufe, Intonationen etc. aus den Hüten zauberten, wieder verwarfen, umbauten, für einen anderen Song verwendeten etc. etc..

Somit strotzt das Album nur so vor Ideenreichtum mit immer wieder aufblitzenden wirklich coolen Passagen, macht es dem Hörer andererseits durchaus schwer der Linie der Songs und vor allen Dingen des Albums an sich zu folgen. Der Opener "No One Loves me..." ist leider keine gute Wahl für einen ebsolchen gewesen. Am gefälligsten und als Anspieltipp zu nennen sind "Mind Eraser, No Chaser", "Bandoliers", "Gunman" und der  "Scumbag Blues",  auf der Schwelle zur Sperrigkeit steht "Elephants". Die Mehrzahl der anderen Songs sind erstmal schwer zu verdauen.

Es ist also kein, wie angepriesen, Album für die breite Masse, sondern eher für den fortgeschrittenen Rock-Hörer angelegt, und auch der wird einige Durchläufe brauchen, bis er das Schätzchen zu würdigen weiss. Wer sich so angesprochen fühlt, sollte sich unbedingt ranwagen. Für Weihnachstspapier ist es aber nicht angelegt.




Trackliste:

01. No One Loves Me & Neither Do I
02. Mind Eraser, No Chaser
03. New Fang
04. Dead End Friends
05. Elephants
06. Scumbag Blues
07. Bandoliers
08. Reptiles
09. Interlude With Ludes
10. Warsaw or The First Breath You Take After You Give Up
11. Caligulove
12. Gunman
13. Spinning In Daffodils
 
Nachricht an Autor frank.meyer@triggerfish.de
 
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Letzte Aktualisierung ( 10.07.10 )
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